Zweiter Stiftungsdialog am 16.11.2011 - Networking wird großgeschrieben

Publikum

Der zweite Stiftungsdialog hatte sich viel vorgenommen: Bessere Kommunikation, Vernetzung, Koordination und intensiverer Austausch zwischen den Duisburger Stiftungen standen auf der Wunschliste.
Initiiert wurde er von der Bürgerstiftung Duisburg in Kooperation mit der Köhler-Osbahr-Stiftung und hat seit dem ersten Treffen schon Früchte getragen. Aber die „Ernte“ im Bereich der Kooperation zwischen den Stiftungen kann durchaus gesteigert werden, dessen waren sich alle Beteiligten einig.

Etwa 30 Duisburger Stiftungen hatten mit über 50 Repräsentanten den Weg in die Geschäftsräume der Deutschen Bank gefunden, die ihrerseits mit einer Stiftung nachhaltig in Duisburg aktiv ist.

Wilfried Lohre

Kommunikation untereinander ausbauen
Wie wichtig und notwendig der Austausch von Stiftungen untereinander ist, konnte der Gastredner Wilfried Lohre aus eigener Erfahrung berichten.
Als Geschäftsführer des nationalen Stiftungsverbundes „LernenvorOrt“ und mit seiner Vergangenheit bei der Bertelsmann Stiftung weiß er um die Missverständnisse, Lücken und Ressourcenverschwendung, die mit mangelnder Kommunikation einhergehen. Daher sein eindringlicher Appell an die Stiftungen: Kommt an einen Tisch und redet auf Augenhöhe miteinander! Mit dem Blick zu städtischen Akteuren und mit allgemeiner Zustimmung wies er darauf hin: Regieren ist leichter als kooperieren.

Karl Janssen

Vernetzung mit der Stadt
Deshalb sollte die Vernetzung mit städtischen Institutionen voran getrieben werden. Karl Janssen, Dezernent für Familie, Bildung und Kultur, sieht die Stiftungen als Bereicherung und Partner. Eine günstige Gelegenheit der Zwischenfinanzierung in Zeiten leerer Kassen sei nicht die vorrangige Rolle der Stiftungen.

Miteinander austauschen
Der direkte Dialog unter den einzelnen Stiftungsvertreterinnen und -vertretern fand nach dem Programmteil statt. Eifriges Austauschen der Visitenkarten in lockeren Kleingruppen, ein erstes Kennenlernen oder ein reges Konkretisieren von gemeinsamen Plänen zeichnete sich ab. Der Impuls, den die Veranstaltung erneut geben wollte, war spürbar: Wir wollen uns austauschen, kooperieren und zusammen mehr für Duisburg erreichen.

Manfred Berns

Bessere Koordination
Manfred Berns, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Duisburg, war am Ende des Abends zufrieden: „Wir haben mehr Duisburger Stiftungen erreicht als beim ersten Mal, und das Feedback war durchweg positiv. Das ist der richtige Weg, aber wir Stiftungen sind noch lange nicht am Ziel. Intensive Kommunikation und Koordination sind unsere Hausaufgaben für die Zukunft. Der Hinweis von Herrn Lohre: Regieren ist einfacher als kooperieren, weist auch auf die Herausforderung hin, dass erfolgreiche und effektive Kooperation ein Mehr an Wissen und Kompetenzen erfordert. Erfreulich ist, dass sich die Duisburger Stiftungslandschaft bewegt.“

Dr. Wolfgang Bohnstedt und Dr. Wolfgang May

Wollen Sie dabei sein?
Wenn auch Ihre Stiftung am nächsten Stiftungsdialog teilnehmen möchte, Sie mehr Informationen benötigen, konkrete Kooperationen anstreben oder wenn Sie eine Liste der erfassten Stiftungen in Duisburg benötigen, melden Sie sich gern bei der Bürgerstiftung Duisburg.

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Liste der Duisburger Stiftungen Stand November 2011

70_Stiftungen_für_Duisburg.pdf