Start von "Typisch Duisburg?!"

„Hier sitzen die Problemlöser“
Wohlwollend und auffordernd hatte diesen Satz Sabine Süß von der Schader-Stiftung an das Publikum im LehmbruckMuseum gerichtet. Sie muss es wissen, hat sie doch mit einem ähnlichen Dialogformat in Darmstadt drei Jahre Erfahrungsvorsprung. Angesprochen hat sie die rund 150 Bürgerinnen und Bürger, die sich die Auftaktveranstaltung von „Typisch Duisburg?!“ nicht entgehen lassen wollten.

Stadtentwicklung war das weite Feld, das auf Augenhöhe mit allen Beteiligten aus Bürgerschaft, Wirtschaft, Stadtverwaltung und weiteren Akteuren beackert wurde. Der Austausch war da, teils emotional, teils fachlich nüchtern, teils mit Überraschungsmomenten, teils mit Verständnis und Beifall. Es war weder ein dauerndes Beweihräuchern noch ein permanenter Schlagabtausch. Es war lebendig und ehrlich, so sind wir Duisburger nun mal.

Manfred Berns, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Duisburg, hielt es nach der Veranstaltung mit Xavier Naidoo: „Dieser Weg wird kein leichter sein. Wir wollten und wollen mit dieser Form des Dialogs die Menschen bewegen, zuzuhören. Nur so kann man Verständnis für gewisse Positionen entwickeln, obwohl man unter‘m Strich nicht der gleichen Meinung ist. Wenn wir wüssten, wie unsere Stadt tickt, also was typisch Duisburg ist, müssten wir solche Formate nicht anbieten.“

In den kommenden Tagen werden die Aussagen aller Gesprächsteilnehmer gesichtet und daraus neue Themen und Verbesserungen für kommende Veranstaltungen herausgefiltert.
Wir freuen uns auf einen weiteren Dialog mit den Duisburgern über Duisburg.

In unserem Pressebereich können Sie die Berichterstattung über "Typisch Duisburg?!" nachlesen.

Impressionen 18.11.2012