„Integrations-Team“ startete bei den 24 Stunden von Duisburg


Das Quartett „Integrations-Team Duisburg“ startete beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen am Samstag im Landschaftspark Nord. Die Fahrer waren bunt gemischt, gut trainiert und voller Motivation. ADFC, AWO-Integration und Bürgerstiftung Duisburg drückten ihrem Team die Daumen.

Sogar ein ehemaliger Radprofi war dabei: Laith Alsokhne, der bei der Bürgerstiftung Duisburg an unserem Flüchtlingsprojekt teilnimmt, war früher in Syrien Radrennfahrer. Sein Teamkollege Amin Ahmadi aus Afghanistan schraubt regelmäßig in der Fahrradwerkstatt auf dem AWO-Bauspielplatz. Vom ADFC schwang sich Wolfgang Voßkamp in den Sattel und Team-Captain Joachim Krauß von der AWO-Integration freute sich auf die Herausforderung: „Klar sind wir ehrgeizig. Für uns wird es aber schon ein großer Erfolg sein, wenn wir bis zum Schluss durchhalten und alle heil ins Ziel kommen. Wir sind ein internationales Team und das Wort Integration ist auch so gemeint. Man kann sich nicht nur durch Sprachkenntnisse integrieren. Dazu gehört auch Teamarbeit und das Erreichen von gemeinsamen Zielen oder in unserem Fall das gemeinsame Erreichen der Ziellinie.“

Geboren wurde die Idee in einem Netzwerk für Institutionen in der Geflüchtetenarbeit, die sich in Fahrradwerkstätten engagieren. AWO und ADFC Duisburg arbeiten auf dem Bauspielplatz in Neumühl bereits eng zusammen. Die Bürgerstiftung Duisburg konnte die Ausrüstung beisteuern, indem der Fond „Auf Augenhöhe“ der GLS Treuhand angezapft wurde. Dank der Spende wurden die wichtigen Sachen für das Rennen wie Mountainbikes, Ersatzteile, Trikots und Bib Shorts besorgt. So konnte das Renn-Team gut ausgerüstet an den Start gehen.