Stiftungsdialog 2013


Die Haniel Akademie empfing kürzlich in ihren lichtdurchfluteten Räumlichkeiten rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3. Stiftungsdialogs.

Eingeladen hatte die Bürgerstiftung Duisburg in Kooperation mit der Köhler-Osbahr-Stiftung und der Welker-Stiftung. Ein Quintett der Duisburger Philharmoniker stimmte mit beschwingter Musik die Gäste auf das Treffen ein. Die Stiftungen nutzten die Chance, sich gegenseitig kennenzulernen oder bestehende Beziehungen zu vertiefen.
Inspirierend und kurzweilig war der Vortrag von Prof. Dr. Christoph Bieber, der vor zwei Jahren auf die Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft berufen worden war. Er führte an, welche Verantwortung auf den Akteuren einer Stadt liegt, wobei die Stiftungen besonders hervorgehoben wurden. Nicht rein kompensatorisch dürfe die Arbeit gesehen werden, sondern man solle auch den Mut mitbringen, neue Wege zu beschreiten und die Menschen wieder aufmerksam auf ihren Lebensraum und dessen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten machen.

Anschließend hatten zwei Stiftungen die Möglichkeit, ihr Wirken dem Publikum detaillierter vorzustellen: Natalie Tadros sprach über das „Haus der kleinen Forscher“, und Reinhold Kube beleuchtete die Fasel-Stiftung Duisburg. Die kindliche Neugierde für Naturwissenschaften und Technik zu wecken, ist das Ziel der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Viele Kindertagesstätten, auch im Stadtgebiet Duisburgs, nutzen das Angebot, ihre pädagogischen Fachkräfte dahingehend weiterzubilden und kindgerechte Experimente den Drei- bis Sechsjährigen vorzustellen.

Die Fasel-Stiftung hingegen hat sich die Verständigung zwischen Menschen und Völkern auf die Fahnen geschrieben. Im Schüleraustauschprogramm mit Partnerschulen im vornehmlich nordosteuropäischen Raum hat sie ihren Schwerpunkt gesetzt. Weitere Projekte in Brasilien, Haiti, aber auch in Duisburg sowie der Preis für Soziale Marktwirtschaft komplettieren die Aktivitäten.

Bei Snacks, Getränken und anregenden Gesprächen klang der Abend in Ruhrort kommunikativ aus. Wir danken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Inspirationen und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte.